Wie eine Stoffurne entsteht

ein besonderer erster Auftrag

Nach dem Tod ihrer Mutter entstand der Wunsch nach einer Stoffurne, die Persönlichkeit, Lebensfreude und die Liebe zu Blumen widerspiegelt.

Da keine Kleidungsstücke als Erinnerungsträger vorhanden waren, entwickelte sich eine andere Lösung: eine farbenfrohe Urne aus Blumenstoff – handgefertigt, individuell und bewusst anders als klassische Formen.

 

Gestaltung im Austausch

Während des gesamten Prozesses blieb die Auftraggeberin eingebunden.

Es ging nicht nur um die Auswahl von Stoffen, sondern auch um das, was diese Urne tragen sollte: Erinnerung, Nähe und ein letzter Ausdruck von Beziehung.

Als kleine Beigabe entstand ein handgenähtes Herz mit Kräuterfüllung – ein stilles Erinnerungsstück, das über den Moment hinaus begleitet.

 

Handarbeit Schritt für Schritt

Beim Bestatter kommt die Aschekapsel in die Stoffurne

Der Moment der Beisetzung

Die fertige Stoffurne begleitet die Beisetzung im Bestattungsprozess – im Wald oder auf dem Friedhof.
Für viele entsteht hier der Moment, in dem Form und Gefühl zusammenfinden.

 

Rückmeldung meiner zufriedenen Kundin:

„Für diese blumige Stoffurne war mir wichtig, den Geschmack und das Leben meiner Mutter widerzuspiegeln. Sie liebte Blumen und ihren Garten. Deshalb entstand eine farbenfrohe Stoffurne aus Blumenstoff – handgefertigt, warm und voller Leben.
Besonders berührt hat mich die liebevolle Begleitung während der Entstehung und die kleine Beigabe eines handgenähten Herzens, das mir bis heute Trost spendet. Auch die Reaktionen der Trauergäste haben mir gezeigt, dass diese Urne genau richtig war.“

Stoffurne für einen Ingenieur mit Liebe zur seefahrt

Gerhard war ein stiller, feiner Mann – ein zurückhaltender Einzelgänger, der die Seefahrt liebte und sich nach seiner verstorben Frau sehnte. Die Urne, gefertigt aus einem weichen Cashmere-Pullover, trug applizierte Schiffchen – eine Hommage an seine Verbundenheit zur Seefahrt und Symbol für die letzte Reise zu seiner großen Liebe. Am kalten Novembertag seiner Beisetzung brachte sie Wärme in den Abschied. Bei der anschließenden Lebensfeier zogen Papierschiffchen ihre Kreise – gefaltet aus alten Briefen, Landkarten und den technischen Notizen seiner Ingenieurszeit.
Er brauchte keinen großen Rahmen – nur die richtigen Zeichen, die von ihm erzählten.

 

Farbenfroher Abschied für die lebenslustige BärbeL

Bärbel liebte das Leben – und sie liebte kräftige Farben. Als ihre Bestattung vom Amt organisiert werden sollte, war schnell klar: Eine anonyme Urne würde ihr nicht gerecht werden. Also habe ich eine handgefertigte Stoffurne aus naturbelassener Wildseide für sie gestaltet. Die feine, lebendige Struktur des Stoffes passte zu ihrer authentischen Art. Handgefilzte Blüten in kräftigem Pink und Rot ließen ihre Lebensfreude noch einmal aufblühen. Die Traueranzeige mit Bild in einem frischen Violett, strahlte ebenfalls voller Lebensfreude. Bärbel hätte das gefallen.

 


Handgefertigter Trostspender für die kleine Enkeltochter

Der kleine Tröster, Fräulein Hilda, kam in einem zarten Stoffbeutel zur Beisetzung – als ein stiller Gruß von Oma Hildegard. Gefertigt aus ihren Lieblingsstoffen, wurde das kleine Hasenmädchen zum Bindeglied zwischen der Enkelin und ihrer verstorbenen Oma. Die weichen Hasenohren waren immer offen für Geheimnisse, Sehnsucht und Fragen. Mit ihr an der Seite konnte die Kleine ihrer Oma noch lange nahe sein – auf ihre ganz eigene Art.

 

Kontakt

Christina Dehn
Telefon: 0177 4545860
Email: artemori<at>email.de

 

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artemori – Christina Dehn

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